Was ich kann

Konzeption

Vor allem bei Sachbüchern ist es entscheidend, dass die Konzeption des Ganzen sinnvoll und auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten ist. Besteht Ihr Publikum aus Laien oder aus Fachkollegen? Wenn es Laien sind: Sind Fachbegriffe in der Reihenfolge ihres Auftauchens im Buch hinreichend erklärt, bietet sich vielleicht ein Glossar an? Passt die gewählte Sprache zum anvisierten Publikum? Korrespondieren der Aufbau und die Abfolge der Kapitel mit dem zunehmenden Erkenntnisfortschritt der Leserinnen und Leser – können alle möglichst leicht folgen? Sind Grafiken oder kleine Erklärtexte im Buch nötig oder wären sie sinnvoll?

Bei Romanen geht es zunächst um den Plot: eine nachvollziehbare Handlung, stimmige Einführungen und Auftritte der Charaktere, Anfang, Ende und Spannungsbögen. Bei Geschichten mit sehr vielen Charakteren kann ein Personenverzeichnis zum Nachschlagen hilfreich ist. Auch eine (Land-)Karte kann ist eine Option, um einer Erzählung besser folgen zu können, wenn sie an komplexen Orten spielt. Gleiches gilt für Stammbäume oder andere Elemente. Historische Romane profitieren häufig von einem Faktencheck am Ende, dem Leserinnen und Leser entnehmen können, was auf Fakten und was auf Phantasie basiert. Soll das Buch in Kapitel oder noch gröber gegliedert werden (Teil 1, 2, 3 …)?

Solche Fragen berate ich gerne mit Ihnen.

Lektorat

Ich lektoriere Texte, von denen ich denke, dass sie Potenzial haben. Das zeigt sich rasch bei einer Leseprobe von einigen Seiten. Wenn ich das Gefühl habe, der Text ist noch nicht soweit, hat ein Lektorat keinen Sinn und ich sage Ihnen das. Ich verschwende ungern Ihr Geld.

In solchen Fällen stehe ich Ihnen gerne als Schreibcoach zur Verfügung. So erfahren Sie, wie sie Ihr Projekt selbst erst einmal verbessern können, ohne unnötig Geld auszugeben.

Korrektorat

Ich lese Texte gerne zuerst am Bildschirm Korrektur (auch während des Lektorats fallen mir oft Fehler auf, die ich dann gleich verbessere). Für eine Schlusskorrektur empfehle ich, den bereits gesetzten Text im Print zu lesen. Dabei können zugleich auch Satzfehler korrigiert werden. In Zeiten des Digitaldrucks kostet es nur noch wenig, ein paar Exemplare testweise drucken zu lassen. Diese Vorgehensweise hat sich bei zahlreichen Buchprojekten bewährt.

Buchlayout

Bevor ein Text gesetzt werden kann, muss über das Format entschieden und anschließend ein Layout erstellt werden. Das bedeutet, einen Satzspiegel zu entwerfen, Schrifttypen und -größen für verschiedene Abschnitte wie Fließtext, Kapitelüberschriften, Zwischenzeilen, Infokästen etc. auszuwählen und gegebenenfalls über grafische Elemente wie beispielsweise Initialen an Kapitelanfängen oder Sternchen, respektive Zierzeichen bei Szenenwechseln zu entscheiden.

Das Layout erstelle ich mit InDesign, der professionellen Software, mit der auch das gesamte Projekt gesetzt wird.

Buchsatz

Sind die Parameter des Buchlayouts klar, beginnt der Satz von Texten, Grafiken und Bildern. Alle Elemente sollten zu diesem Zeitpunkt fertig vorliegen. Einmal gesetzt, erfordert jede Korrektur einen zusätzlichen Aufwand.

Werden beispielsweise Textteile ausgetauscht, verschieben sich möglicherweise die Zeilen, es können unschöne Umbrüche entstehen («Schusterjungen» oder «Hurenkinder»), weshalb der Zeilenfall dann jeweils bis zum Kapitelende erneut überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden muss.

Sind dagegen alle zu setzenden Elemente bereits auf Fehler geprüft worden, erfolgen nur noch kleinere Korrekturen beim letzten Korrekturvorgang auf Papier.

Bildbearbeitung

Für die Bearbeitung von Photos oder Zeichnungen nutze ich die professionelle Software Photoshop, die sich seit Jahrzehnten bewährt hat. Insbesondere für den Vierfarbdruck ist es wichtig, die zu bearbeitenden Bilder mit den jeweiligen Farbprofilen der Druckereien zu versehen. Das ist mit dem Programm problemlos möglich.

Grafik

Ich bin kein Grafiker, habe allerdings schon unzählige Grafiken erstellt. Die allermeisten sind gar nicht so kompliziert. Dazu nutze ich Illustrator, ebenfalls ein professionelles Programm von Adobe. Wenn ich das Gefühl habe, dass etwas über meine Grafik-Praxis hinaugeht, sage ich Ihnen das.

Coverdesign

Buchumschläge sind wichtig, da sie das Erste sind, was das Publikum von einem Buch zu sehen bekommt. Ich habe zahlreiche Cover entworfen, in der Rubrik «Referenzen» können Sie sich ein Bild davon machen. Kundinnen und Kunden haben teils aber auch schon einen Teil Ihres Projekts einem Grafiker übergeben und kommen mit fertigen oder halbfertigen Entwürfen. Das ist selbstverständlich ebenfalls eine Option – Sie entscheiden, was ich für Sie tun kann.

Wichtig zu wissen ist, dass der Buchumschlag nach der Wahl des Buchformats, des Papiers und der Druckerei auf die jeweiligen Vorgaben angepasst werden muss. Bei gebundenen Büchern (Hardcover) ist jeweils auch der großzügige Beschnitt zu beachten, das das Umschlagspapier nach innen auf den Pappdeckel des Buchs geklappt und dort verklebt wird.

Es reicht also nicht, einfach eine Grafik des Covers zu haben, sie muss für den Druck jeweils individuell angepasst werden, insbesondere, wenn noch Veredelungen wie UV-Lack oder etwas Ähnliches in Frage kommen. Wer Leistungen als Coverdesigner anbietet, weiß das allerdings in aller Regel.

Es empfiehlt sich, in diesem Stadium auch über einen eventuell bedruckten Vor- und Nachsatz zu entscheiden, der Farben oder Motive des Buchumschlags aufgreifen kann.

Vertriebsweg

Bevor ein Buch gedruckt wird, stellt sich die Frage, ob es ein Print-on-Demand-Projekt ist oder ob eine Druckauflage geplant ist. Davon hängt die Auswahl von Formaten, Ausführungen und Veredelungsmöglichkeiten ab.

Ich berate Sie gerne zu den Möglichkeiten. Es gibt inzwischen gerade für Selfpublisher zahlreiche Angebote – für viele Autorinnen und Autoren stellt sich das allerdings als eine Art Dschungel dar. Gemeinsam finden wir die passende Lösung für Ihr Projekt, auch was den Vertrieb eines Buchs von der Schweiz aus auf den EU-Markt betrifft.

Die Wahl der Druckerei

Wenn Sie einen Auflagendruck planen, haben Sie die Auswahl zwischen zahlreichen Druckereien. Im Digitaldruck sind Auflagen von wenigen Dutzend möglich oder von mehreren Hundert Exemplaren. Nach oben gibt es kaum Grenzen.

Ich arbeite mit verschiedenen Druckereien zusammen und stehe Ihnen gerne bei der Auswahl für Ihr Projekt zur Seite. Nicht jede Druckerei bietet jedes Papier an, nicht jede Ausstattungsvariante wie Klappen beim Taschenbuch, einen Farbschnitt oder einen bedrukten Vor- und Nachsatz. Ich helfe Ihnen gerne bei der Auswahl.

Marketing

Ich bin keine PR- oder Werbeagentur, aber ich erstelle Ihnen gerne das Material, das Sie zur Vermarktung brauchen, wie Pressemitteilungen, Artikelbeschreibungen für den Online-Vertrieb oder den Eintrag ins Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB), wenn Sie Ihr Buch selbst verlegen möchten. Auch die Optimierung Ihres VLB-Eintrags übernehme ich gerne für Sie. Dort können inzwischen auch weitere Bilder und Videos eingepflegt werden. Auf der Online-Plattform VLB-Tix sind die Möglichkeiten noch vielfältiger.

Goodies

Regelmäßig erstelle ich für Bücher auch die passenden Werbemittel. Einfach und günstig sind Lesezeichen oder Flyer. Es gibt inzwischen aber viele weitere Möglichkeiten, da der Digitaldruck sehr vielseitig ist und auf allen möglichen Materialien zum Einsatz kommt. So können auch T-Shirts, Kaffeetassen, Trinkflaschen, Zuckertütchen, Streichholzschachteln, Aufkleber, Tüten mit Gummibären oder Taschen bedruckt werden, oft auch in kleineren Auflagen. Das Angebot ist schier unerschöpflich.

Habe ich etwas vergessen?

Schreiben Sie mir, falls Ihnen hier etwas fehlt. Vielleicht haben Sie ja eine Idee, die mir noch gar nicht in den Sinn gekommen ist – oder ich kann es vielleicht auch gar nicht. Fragen Sie gerne jederzeit.


Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, Coverdesign, Buchproduktion für Selfpublisher und kleine Verlage in der deutschsprachigen Schweiz, in Deutschland und Österreich: Wolfgang Frey, 8888 Heiligkreuz (Mels), Lektor des Qultur-Verlags.

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